Liebeslyrik der Gegenwart

 

(c) Deborah Rosen - Der Glücksbote


Säcke voller Liebe warten ...


Liebesgedichte von Deborah Rosen



Liebeserklärung


Noch schweigt die Türe
in der Wand.
Lass es zu,
und mach' sie auf!
Säcke voller Liebe warten,
sehr gespannt,
den Knoten zu lösen,
der uns verband,
in der Stille
der sinnlosen Kriege.
Lautlose Rufe
aus den Säcken voller Liebe.
Jetzt ist es bekannt,
das Geheimnis,
der schweigenden Türe
in der Wand.

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(c) Deborah Rosen - Sonneneruption



Das Leben


Kraft
entsteht aus Erfahrung
Erfahrung
entsteht aus Enttäuschung
Enttäuschung
entsteht aus Risiko
Risiko
entsteht aus Leben
Leben
entsteht aus Funken
Funken
entstehen aus Licht
Licht
geht nie verloren

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(c) Deborah Rosen - Fliegende Mohnblumen



Liebende Frauen


Wenn Frauen lieben
folgen sie keinen Trieben
Sie folgen dem Schmerz
Verlaufen sich in Tränen
Irren wartend umher
suchen mehr
Geduld und Etikette
Schließen innerlich
noch eine Wette
dass die Kette
seiner Worte
nie die Orte
verlässt
die Frauen
Träumen lässt

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(c) Deborah Rosen - Regenbogen


Bitte!


Löse schon aus!
Meine Gedanken
sind kraus
Mein Herz
ist verwirrt
Haben sich meine Gedanken verirrt?
Bin ich so verwirrt
dass ich nicht weiß
was ich will
um jeden Preis?
Gib doch meiner Bitte nach.
Erfülle den Wunsch,
den ich gebar
im Wissen
dass es wunderbar
im Wunsche deines Willens war

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(c) Deborah Rosen - Mohntraum


Entscheidung


Unzählige schlaflose Nächte,
die ich überwachte,
um von Dir zu träumen.
Träume,
die meine Gefühle zu Dir
wach halten,
damit sie nie einschlafen.
Endlos sind meine Träume,
wie die Tage,
an denen ich Dich nicht sehe.
Ein Tag erzählt es dem Anderen,
eine Nacht der nächsten Nacht.
Würden diese endlosen Tage
doch im Traum enden.
In einem Traum mit Dir,
der den Tag nicht mehr von der Nacht trennt.

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(c) Deborah Rosen - Sternschnuppe


Süße Kindheit


Eisrosen am Fenster,
die schönsten Gebilde,
wenn das Bett noch warm
und das Aufstehen noch fern.
Das Kalt des Wassers
erschreckt den Traum,
verjagt das Wesen,
das gerade noch im Traum.
Doch der Tisch gedeckt,
frisch gereckt
und noch voll Schreck,
lässt einen Traum,
wie Milchschaum,
süß und sahnig,
die Kinderjahre,
die wie im Traum vergingen,
neu beginnen.

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(c) für Gedichte und Bilder Deborah Rosen
http://www.licht-funken.de/

 

 


 

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