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Vom Magnetstein angezogen,
Wird bewegt die Nadel leicht;
Und vom Brennglas angesogen,
Vom Papier der Rauch aufsteigt.
Wenn zwei Töne sind symphonisch,
Klingt's zusammen hell und rein:
Zwei Naturen, die harmonisch
Wirken aufeinander ein.
Zwischen mir und meinem Gatten
Herrschet schöne Harmonie,
Folge ihm gleich seinem Schatten,
Der sich trennt vom Körper nie.
E i n e Deck' uns nachts umhüllet,
Ungeteilt und ungestückt,
Und die Wolle, die sie füllet,
Ist auf gleichem Feld gepflückt.
Will uns Sonnenglut erhitzen,
Fächelt uns e i n Fächer kühl;
Schulter wir an Schulter sitzen
Wenn es kalt, auf gleichem Pfühl.
Seh' ich lächeln den Geliebten,
Bin ich glücklich auch und froh.
Stets, wenn Sorgen ihn betrübten,
Auch von mir die Freude floh.
Kommt mein Mann einhergegangen,
Geh' an seiner Seit' ich mit,
Und wohin ihn mag verlangen,
Folg' ich ihm auf Schritt und Tritt.
Wie der Greif sich nie entzweit je
Mit Perboa, seinem Freund,
Trifft auch uns nie so ein Leid je,
Bleiben immer wir vereint.
Trennen möchten wir uns nimmer
Bilden e i n e n Leib zu zwei'n,
Leben froh in e i n e m Zimmer,
Tot in e i n e m Sarge sein.
Chinesisches Liebeslied (Yang-Fang)
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