Wilhelm Müller (1794-1827) - Liebesgedichte

Wilhelm Müller

 


Wilhelm Müller
(1794-1827)


Inhaltsverzeichnis der Gedichte:
 

 


Liebe und Lied

Als der Frühling aus der Höhe
Flog in unsre Thäler nieder,
Ließ er ein Paar Blumen fallen
Aus dem vollen Kranz der Stirne.
Und ich sucht' und fand die Blumen,
Wo der Quelle rasches Silber
Stille stand in Lust und Staunen.

Quelle, sage mir, ich bitte,
Wie die beiden Blumen heißen,
Die an deinem Ufer liegen.
Und ein Mägdlein sprang vorüber,
Und ein Vöglein hört' ich singen;
Und die Quelle sprach: Die eine
Von den Blumen heißt die Liebe,
Und das Lied heißt jene andre:
Nimm sie auf und laß mich ziehen!
(S. 72)
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Verschiedenes Schicksal der Sänger

Als ich im Walde neulich bin gegangen,
Hört' ich ein Nachtigallenmännchen singen:
Es rief nach seinem Weibchen voll Verlangen.

Und husch, da kam das Weibchen gleich geflogen
Durch Busch und Dorn, und schrie, als wollt' es sagen:
Hier bin ich ja, mein lieber Vogel!

Ich Armer singe nun vor deinem Hause
Schon Monde lang der Sehnsucht Klageweise -
Du aber kicherst hinter'm Fensterglase.
(S. 250)
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Amor, ein Gelehrter

Amor ist der Schul' entlaufen,
Dem Donatus und der Ruthe.
Laßt ihn laufen, laßt ihn tollen!
Denn er wird euch doch nichts lernen,
Als was seine Mutter ihm
Schon zum Taufgeschenk gegeben,
Als sie Amor ihn benannte.
Liebe heißt er, Liebe treibt er,
Liebe lernt er, Liebe lehrt er,
Und er ist mit dieser Weisheit
Also übervoll geladen,
Daß er allen Schriftgelehrten
Kann was aufzurathen geben;
Und sie werden sich darüber
Ihre Köpfe baß zerbrechen.
(S. 180)
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Amor, ein Sprachlehrer

Amor ist ein Sprachverderber,
Wortverdreher, Lautverwirrer,
Der beim großen Thurm zu Babel
Schon die Händ' im Spiele hatte.
Wenn ich weine, raunt er leise
Mir in's Ohr etwas von Wonne;
Wenn ich schmachte, läßt er dennoch
Reden mich von Seligkeiten.
In dem lauten Schwarm der Feste
Muß ich, diesem Lehrer folgend,
Sagen, daß ich einsam stehe,
Und im einsam stillen Haine
Darf ich mich allein nicht nennen.
Bittersüß und lieblichherbe,
Grausam mild und labend schmerzlich,
Solche Reden hat er viele
Stehn in seinem Wörterbuche,
Das die größten Sprachgelehrten
Mir nicht auszudeuten wagen,
Und mit dem ich alle Tage
Mehr mein bißchen Deutsch verlerne.
(S. 149)
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Die Himmelfahrt

Dank deinem Kusse ganz allein, nun flieg' ich in den Himmel,
Und hasche mit den Engeln mich im seligen Gewimmel.
Sie jagen mich, sie greifen mich, sie wollen gern mich fangen,
Ich reiß' mich los und laufe heim, zu küssen deine Wangen.
(S. 257)
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Frühling der Liebe

Draußen tobt der böse Winter,
Und die Blumen, die er knickte,
Malt er höhnisch an die Fenster
Mir in bleichen, starren Bildern.
Winter, stürme nur und brause!
Machst mich doch nicht mehr erzittern.
Denn aus meines Herzens Grunde
Lass' ich einen Frühling sprießen,
Den der Schnee nicht kann bedecken,
Den das Eis nicht macht gefrieren,
Einen Frühling, dessen Sonne
Ist das Auge meiner Liebsten,
Dessen Luft und Duft ihr Odem,
Dessen Rosen ihre Lippen,
Und ich schweb' als junge Lerche
Drüber hin mit meinen Liedern.
(S. 145)
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Du gabst mir einen ersten Kuß, davon erkrankt' ich sehr;
Gieb einen zweiten mir anjetzt, und stell' mich wieder her.
Und giebst du einen dritten mir alsdann noch hinterdrein,
So werd' ich bis an meinen Tod gesund und fröhlich sein.
(S. 345)
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Ein Profil mit einem Wangengrübchen

Hüte nur dein Wangengrübchen
Vor den Bienen in dem Garten!
Halten sie es für ein Röschen,
Daß sie es so nah umflattern?
Nein, sie lassen alle Rosen,
Alle bunte Tausendschönchen
Unberührt ja stehn im Garten,
Wenn sie dich nur kommen sehen.
Und wenn ich ein Bienchen wäre,
Meinen ganzen Lebenshonig
Wollt' ich aus dem Wunderblümchen
Deines Wangengrübchens saugen.
(S. 178-179)
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Liebchen überall

Ich hab' ein Liebchen an dem Rhein,
Ein Liebchen an der Spree,
Ein drittes in dem Schweizerland,
Ein viertes auf der See.

Und wo ich geh' und wo ich steh'
In Schloß und Stadt und Feld,
Da find' ich auch ein Liebchen gleich,
Das schönste von der Welt.

Und wollt ihr wissen meine Kunst,
Ihr lieben Wandersleut',
Heran, heran, und hört mir zu,
Ihr lernt's in kurzer Zeit.

Ich trag' allweg' im Herzen mein
Mein Liebchen durch die Welt;
Da find' ich eins, da hab' ich eins
In Schloß und Stadt und Feld.

Willkommen! Liebchen an dem Rhein!
Wie weit ist's bis zur See?
Ade, mein Lieb im Schweizerland!
Das Scheiden thut nicht weh.
(S. 170-171)
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Eine Nachtigall macht keinen Frühling

Ich hab' mir eine Nachtigall gezogen,
Die ließ ich heut' an ihre Scheiben fliegen,
Damit sie dächte: Lenz sei vor dem Thore.

Das Vöglein that, so wie ich's ihm bestellte,
Sie öffnete das Fenster, wie ich wollte,
Und sah sich um verwundert nach dem Lenze.

Und als sie mich erblickte auf der Gasse,
Da lachte sie und sprach: Mein Lieber, wisse,
Ein Nachtigallchen kann nicht Frühling machen.
(S. 251)
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Der Garten des Herzens

In meines Herzens Mitte blüht ein Gärtchen,
Verschlossen ist es durch ein enges Pförtchen,
Zu dem den Schlüssel führt mein liebes Mädchen.

Es ist April. Komm, wolle dich nicht schämen,
Und pflücke dir heraus die liebsten Blumen!
Sie drängen sich entgegen deinen Händen.

Je mehr du pflückst, je mehr sie wieder sprossen,
Doch willst du unberührt sie blühen lassen,
So werden sie vor ihrer Zeit vertrocknen.
(S. 248)
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Kuß und Lied

Jüngst grüßte mich ein rother Mund;
Ein Liedchen saß auf meinen Lippen,
Und aus dem Liedchen ward ein Kuß.

Jetzt ist mein Mädchen fern von mir;
Zum Kusse will mein Mund sich schwellen,
Und aus dem Kusse wird ein Lied.

Fliegt nun, ihr lieben Verse, hin,
Und drückt sie euch an ihre Lippen,
So werdet wieder, was ihr wart!
(S. 72)
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Amors Feder

Jüngst sah ich einen Knaben
Mit rosenrothen Flügeln
An einem Rohre schnitzen.
Dacht' ich: 'S ist eine Feder:
Und bat darum den kleinen.
Er warf sie mir entgegen
Grad' auf die Brust, und lachte.
Was hat er denn zu lachen?
Fragt' ich mich selbst und setzte
Mich nieder, um zu schreiben
An meine gute Mutter.
Doch, ach, die arge Feder!
Ich kann kein andres Wörtchen
Damit, als Liebe, schreiben,
Und immer, wenn ich schreibe,
Denk' ich an schmucke Mädchen.
(S. 146)
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Rosen und Dornen

Komm, du Holde, komm herab!
Rosen blühn in deinem Garten.
Komm, die Rosenzeit ist schnell.

Schnell, wie deiner Füße Schwung,
Schnell, wie deiner Augen Strahlen,
Schnell, wie deiner Seele Flug.

Eile, eh' es ist zu spät,
Und du statt der rothen Rosen,
Scharfe, schwarze Dornen siehst!
(S. 177)
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Ein brennendes Herz

Liebst du mich der Schönheit wegen,
Stell' es ein!
Lieb' den goldnen Sonneschein!

Liebst du mich der Schätze wegen,
Stell' es ein!
Türkenkaiser müßt' ich sein.

Liebst du mich der Liebe wegen,
Liebe mich!
Denn zum Sterben lieb' ich dich.
(S. 178)
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Fastnachtslied
von den goldenen Zöpfen

Mägdlein mit den goldnen Zöpfen,
Mägdlein mit dem goldnen Haar!
Oder ist es wohl von Seide,
Oder ist's von beiden gar?
Nenn' ich's goldgediegne Seide?
Nenn' ich's seidenfeines Gold?
Und welch zartes Elfenhändchen
Hat die Flechten dir gerollt?

Mägdlein mit den goldnen Zöpfen! -
Und an jedem hängt ein Herz,
Hier ein junges, da ein altes,
Hier mit Lust, und da mit Schmerz.
Und das meine, ach das meine! -
Ist kein einzig Zöpfchen leer?
Mägdlein mit den goldnen Zöpfen,
Dichterherzen sind nicht schwer.

Und die goldnen Zöpfe fliegen
Um den Nacken, um den Leib,
Und das Fliegen und das Schmiegen
Ist der Herzen Zeitvertreib.
Einer hat sich fast verirret
Um die Schulter ganz allein:
Mägdlein, streich' ihn nicht zurücke,
Freiheit steht dem Haar so fein.

Mägdlein mit den goldnen Zöpfen,
Mägdlein mit dem goldnen Haar!
Herz an Herz ein stilles Plätzchen,
Eins ist Eins, und Zwei ein Paar.
Löse deine goldnen Flechten,
Alle Herzen fallen aus,
Und nur eines, und nur meines,
Mägdlein, trägst du mit nach Haus!
(S. 65-66)
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Hier und dort

Mein Liebchen hat g'sagt:
Dein Sang mir behagt!
Ach, wenn ich doch selber
Ein Lied gleich wär',
Meinem Schätzchen zu Ehr'!

Da wollt' ich mich schreiben
Auf seidnes Papier,
Und wollte mich schicken
Per Post zu ihr.
Flugs thät' sie erbrechen
Das Briefchen so fein,
Und schaute schnurgrade
In's Herz mir hinein.
Und sähe und hörte,
Wie gut ich ihr bin,
Und wie ich ihr diene
Mit stetigem Sinn.
Und Liebchen thät' sagen:
Du thust mir behagen!
Und sagte und sänge
Und spielte nur mich,
Und trüge im Mund und im Kopf und im Herzen
Mich ewiglich.

Hätt' Gott mich gefragt,
Als die Welt er gemacht,
So hätt' ich ein Liebchen,
Das wäre fein hier,
Und wär sie wo anders,
So wär' ich bei ihr.

Dies Lied hat gesungen
Ein Wandrer vom Rhein.
Hier trinkt er das Wasser,
Dort trank er den Wein.
(S. 38-39)
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Einer aus Vielen

O küsse mich nicht mit hundert Küssen,
Ich bitte dich!
Mach' einen Kuß aus hundert Küssen,
So küsse mich!
(S. 349)
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Die Laubhütte

Sei mir gegrüßt, du Holde,
In deinem grünen Zelt!
Hier seh' ich erst dich blühen,
Hier blühet deine Welt.

Mir ist's, als ob ich träte
In ein gelobtes Land,
Als hätten sich die Schritte
Der Zeiten umgewandt.

Entlaubt sind unsre Bäume,
Verblüht ist unser Feld:
Hier seh' ich Lenz und Sommer
Als Brüder froh gesellt.

Der Herbst auch ist gezogen
In dieses schöne Haus,
Und sucht für seine Früchte
Sich Blumenstengel aus.

So prüfen Duft und Schimmer
Wetteifernd ihre Macht:
Es flammen hohe Kerzen
Wie Sterne durch die Nacht.

Und aus den blanken Becken
Steigt Weihrauch stolz empor:
Da trauert manche Rose,
Die ihren Duft verlor.

Du siehst mich an, Geliebte,
Und mir versagt das Wort:
Du wirst mich nicht verstehen
An diesem Zauberort.

Wie solltest du mir folgen
In trübe, kalte Luft,
Aus deinem Vaterlande
Voll Gluth und Glanz und Duft?
(S. 28-29)
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Das Bad

Sie ist in's Meer gegangen -
Wie wird so roth das Meer!
Wird's roth von ihren Wangen?
Wird's roth vom Himmel her?

Wie glühen meine Wangen!
Ist's Gluth vom Himmel her?
Ist's Gluth, die mein Verlangen
Entsog dem tiefen Meer?

Im Schilfe hör' ich's rauschen.
Ist es der Abendwind?
Ich möchte gehn und lauschen,
Und bebe wie ein Kind.

Ich möcht' vom höchsten Baume
Mich stürzen in die Fluth!
Ich möchte zu weichem Schaume
Verspülen meine Gluth!

Und du, o Meer, kannst liegen
So ruhig und so kalt,
Und darfst dich schlingen und schmiegen
Um sie mit Allgewalt!
(S. 239-240)
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Die glückliche Fischerin

Sie stand im Boot und fischte,
Ich sah's vom Ufer her:
In's Netz die Fischlein sprangen,
Als ob's zum Tanze wär';

Wollt' keins im Meere bleiben,
Das Netz war viel zu klein,
Sie ließ es sich gefallen,
Und dacht', es muß so sein.

Sie stieg aus ihrem Boote,
Am Strande blieb sie stehn.
Da schwoll das Meer und wogte,
Als möcht' es mit ihr gehen;
Und Muscheln und Korallen
Trieb es ihr hinterdrein:
Sie hob sie auf vom Boden,
Und dacht', es muß so sein.

Ich armer Hirtenbube,
Was frommt mein Werben mir
Mit Blumen und mit Bändern?
Die Welt gehöret ihr.
Ihr schlagen alle Herzen,
Und wären sie von Stein.
Sie nimmt's, wie Wogenrauschen,
Und denkt, es muß so sein.

Könnt' ich ihr selber bringen
Der Sterne Silberlicht,
Des Himmels Abendbläue,
Was Neues wär' es nicht.
Sie hielt' es vor die Augen,
Und spräch': es ist ja mein!
Vergäße mir zu danken
Und dächt', es muß so sein.

Was frommt dein blödes Klingen,
Mein kleines Saitenspiel?
Ist auch ihr Fenster offen,
Sie hört dich doch nicht viel,
Vor Hörnern oder Pfeifen,
Vor Flöten und Schalmein;
Sie tanzt dazu den Reigen,
Und denkt, es muß so sein.
(S. 243-244)
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Amor, ein Bettler

Verbannet aus dem Himmel
Um seine losen Streiche,
Muß Amor hier auf Erden
Verstohlen betteln gehen.
Er klopft an alle Stübchen,
Er schaut in jedes Auge,
Und bettelt um ein Flämmchen,
Er geht an alle Lippen,
Und bettelt um ein Küßchen.
Ach, wenn von allen Mädchen
Ihm Eine, die ich meine,
Die milden Gaben gäbe,
So würd' er seinen Himmel
Auf Erden widerfinden.
(S. 148-149)
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Wer kann die Liebe aufschreiben?

Wären Flüss und Meere Tinte, wär' der Himmel mein Papier,
Wüchsen Federn wie die Ähren auf der weiten Erde mir,
Hülfen mir die Engel schreiben um die Wette Tag und Nacht,
Sag', wann wär' es ausgeschrieben, was die Lieb' in mir gedacht?
(S. 258)
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Vereinigung

Wenn ich nur darf in deine Augen schauen,
In deine klaren, treuen, frommen Sterne,
So fühl' ich weichen das geheime Grauen,
Das Lieb' und Liebe hält in stummer Ferne.

Und unsre Herzen wollen sich begegnen
In langen Blicken, die mit Thränen ringen,
Und unsre Liebe will ein Engel segnen:
Er schlägt um uns die weichen, warmen Schwingen.

Nach seinem Namen wag' ich nicht zu fragen,
Noch nach dem Namen dessen, der ihn sendet;
Ich darf ja wieder weinen, wieder klagen:
Fürwahr, mich hat kein eitler Wahn geblendet!
(S. 25-26)
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Vor ihrem Fenster

Wie freut es mich, in dunkeln Abendstunden
Vor deinem hellen Fenster still zu stehn!
Den Vorhang find' ich hoch hinaufgewunden,
Frei darf mein Blick in seinen Himmel sehn.

Die Blumen, die sich an die Rahmen schmiegen,
Umschlingen mir dein Bild mit ihrem Kranz,
Und meines Odems Hauche überfliegen
Mit trübem Nebelduft der Scheiben Glanz.

Da sitzest du, so still und unbefangen,
Das schöne Haupt gestützt auf deinen Arm,
Und ich bin so nah mit Lust und Bangen,
Mit meiner Wünsche ungestümem Schwarm.

Du schauest her: es wissen deine Augen
Vom süßen Zauber ihrer Blicke nicht,
Wie meine sich aus ihnen trunken saugen,
Und hell erglühen nur von ihrem Licht.

Du ahnest nicht, wie sich mein ganzes Leben
Gleich einem Mond um deine Sonne dreht,
Der bald sich will auf stolzen Strahlen heben,
Bald tief gebeugt in Thränen untergeht.

Still, still, mein Herz! Was meint dein wildes Schlagen?
Schau' über dich, der Himmel ist nicht fern;
Und Flammen, die aus Sternen fallen, tragen
Der Menschen Seufzer vor den Thron des Herrn.
(S. 27-28)
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Der Liebe Zeit

Wolle mich nicht immer fragen,
Mädchen, ob ich werde lieben;
Frage nicht nach andern Zeiten,
Denn ich weiß ja nur von diesen
Unerschöpflich sel'gen Tagen,
Die ich leb' in deiner Liebe.
Wenn mein Arm dich hält umschlungen,
Herz an Herz und Lipp' an Lippe,
Kenn' ich nicht der Zeiten Scheidung -
In einander fühl' ich rinnen,
Was die Zukunft weiß zu träumen,
Was Vergangenheit im Spiegel
Der Erinnerung kann zeigen,
In dem einen Augenblicke,
Wo im Abgrund ew'ger Liebe
Meine Sinnen untersinken.
(S. 176)
_____

 

Alle Gedichte aus: Gedichte von Wilhelm Müller. Vollständige kritische Ausgabe bearbeitet von James Taft Hatfield. Berlin W. 35 B. Behr's Verlag 1906. (Deutsche Literaturdenkmale des 18. und 19. Jahrhunderts No. 137)
 

 


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