Liebeslyrik deutscher Dichter

Zeitraum: 16. bis 20. Jahrhundert
 

Martin Opitz (1597-1639) - "Ach Liebste / laß vns eilen / Wir haben Zeit: / Es schadet das verweilen / Vns beyderseit. ..." Georg Rudolf Weckherlin (1584-1653) - "Einig süßes mündelein / Röhter dan ein röselein / So Phaebus durch sein ansehen / Macht aufgehen ..." Paul Fleming (1609-1640) - "Anemone, meine Wonne, / meines Herzen stete Zier / meine Klarheit, meine Sonne ..." Andreas Gryphius (1616-1664) - "Wenn meine seel in euch, mein licht! wie kan ich leben, / Nun das verhängnis mich so ferne von euch reißt? ..." Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679) - "Die Wollust bleibet doch der Zucker dieser Zeit / Was kan uns mehr / denn sie / den Lebenslauf versüssen?..." Johann Christian Günther (1695-1723) - "ICH habe genug./ Lust, Flammen und Küße / Sind giftig und süße / Und machen nicht klug. ..."
Gottfried August Bürger (1747-1794) - "Wie selig, wer sein Liebchen hat, / Wie selig lebt der Mann! ..." Friedrich von Hagedorn (1708-1754) - "Ergebet euch mit freiem Herzen / Der jugendlichen Fröhlichkeit: / Verschiebet nicht das süße Scherzen, / Ihr Freunde, bis ihr älter seid..."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - "Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer / Vom Meere strahlt; / Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer / In Quellen malt. ..."

Friedrich Schiller (1759-1805) - "Selig durch die Liebe / Götter - durch die Liebe / Menschen Göttern gleich! / Liebe macht den Himmel / Himmlischer - die Erde / Zu dem Himmelreich. ..." Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) - "Beglückt, beglückt, wer die Geliebte findet, / Die seinen Jugendtraum begrüßt; / Wenn Arm um Arm, und Geist um Geist sich windet, / Und Seel' in Seele sich ergießt! ..." Adelbert von Chamisso (1781-1838) - "Seit ich ihn gesehen, / Glaub' ich blind zu sein; / Wo ich hin nur blicke, / Seh' ich ihn allein ..."

Theodor Körner (1791-1813) - "Ich denke dein im Morgenlicht des Maien, / Im Sonnenglanz; / Ich denke dein, wenn mich die Sterne freuen / Am Himmelskranz. ..."

Clemens Brentano (1778-1842) - "Die Liebe fing mich ein mit ihren Netzen, / Und Hoffnung bietet mir die Freiheit an; / Ich binde mich den heiligen Gesetzen, / Und alle Pflicht erscheint ein leerer Wahn. ..." Heinrich Heine (1797-1856) - "Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen..." Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) - "Dein Bildnis wunderselig / Hab' ich in Herzensgrund, / Das sieht so frisch und fröhlich / Mich an zu jeder Stund'. ..." Friedrich Hölderlin (1770-1843) - "O ein Gott ist der Mensch, / wenn er träumt, / ein Bettler, wenn er nachdenkt ..." August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) - "O glücklich, wer ein Herz gefunden, / Das nur in Liebe denkt und sinnt ..."
Wilhelm Müller (1794-1827) - "Du gabst mir einen ersten Kuß, davon erkrankt' ich sehr; / Gieb einen zweiten mir anjetzt, und stell' mich wieder her..." Novalis (Friedrich von Hardenberg) (1772-1801) - "Vergiß mein nicht, wenn lockre kühle Erde / Dies Herz einst deckt, das zärtlich für dich schlug...." Friedrich Rückert (1788-1866) - "Du meine Seele, du mein Herz, / Du meine Wonn, o du mein Schmerz, / Du meine Welt, in der ich lebe, / Mein Himmel du, darein ich schwebe ..." August Graf von Platen (1796-1835) - "Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, / Ist dem Tode schon anheimgegeben ..." Emanuel Geibel (1815-1884) - "O stille dies Verlangen, / Stille die süße Pein! ..." Nikolaus Lenau (1802-1850) - "Wie sehr ich dein, soll ich dir sagen? / Ich weiß es nicht, und will nicht fragen ..."
Eduard Mörike (1804-1875) - "Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt, / Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge, / Dann hör ich recht die leisen Atemzüge / Des Engels, welcher sich in dir verhüllt...." Adolf Friedrich von Schack (1815-1894) - "Oft, wenn wir ruhen Mund an Mund / Und meine Adern an den deinen pochen ..." Theodor Fontane (1819-1898) - "Die hohen Himbeerwände / Trennten dich und mich, / Doch im Laubwerk unsre Hände / Fanden von selber sich. ..." Theodor Storm (1817-1888) - "O süßes Nichtstun, an der Liebsten Seite / Zu ruhen auf des Bergs besonnter Kuppe ..." Richard Dehmel (1863-1920) - "Wie das Meer / ist die Liebe: / unerschöpflich, / unergründlich, / unermeßlich ..." Max Dauthendey (1867-1918) - "Wenn wir lieben, sind wir zeitlos, / Liegen bei den tiefsten Feuern, / Sehen dann von Ferne bloß, / Daß die Lebensstunden sich erneuern...."
Klabund (Alfred Henschke) (1890-1928) - "O gib mir deine Hände, / Der Frühling brennt im Hag, / Verschwende dich, verschwende / Diesen Tag. ..." Hermann Löns (1866-1914) - "Ein leises Lied, ein stilles Lied / Ein Lied, so fein und lind, / Wie ein Wölkchen, das über die Bläue zieht, / Wie ein Wollgrasflöckchen im Wind." Christian Morgenstern (1871-1914) - "Leise Lieder sing ich dir bei Nacht / Lieder, die kein sterblich Ohr vernimmt ..." Rainer Maria Rilke (1875-1926) - "Wie soll ich meine Seele halten, daß  / sie nicht an deine rührt? ..." Alfons Petzold (1882-1923) - "O so Lipp' an Lippe hängen dürfen / eine lange schöne Ewigkeit ..."  Joachim Ringelnatz (1883-1934) - "Ich habe dich so lieb! / Ich würde dir ohne Bedenken / Eine Kachel aus meinem Ofen / Schenken."

 

 

 



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Siehe auch: Romantischer Garten:
(weitere deutsche Dichter und Dichterinnen,
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Die Bezeichnung 'deutscher Dichter' bzw. 'deutsche Dichterin' meint
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(inbegriffen die österreichischen und schweizerischen)

 

 

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